Archiv der Kategorie: Thailand Projekt

Mae Nam und der Hin Lat Waterfall

Von Lamai aus fahren wir quer über die Insel, hoch nach Mae Nam.

Mae Nam kennen wir noch von 2008 und es hat sich, wie zu erwarten, sehr verändert. Wir fahren von der Ringroad rechts runter, in die „Walking street Maenam“.

Damals gab es hier kaum ein Restaurant, ein paar fahrbare Garküchen hatten wir hier gefunden. Heute reiht sich ein Restaurant an das Nächste, dazwischen Massage-Salons, Touriststour-Shops ohne Ende, bis runter zum Meer. Lediglich den kleinen Friseur Salon hat Erdal wiedererkannt, wo er sich vor 11 Jahren seinen ersten Thai-Haarschnitt verpassen ließ.

Der Strand ist zwar etwas voller geworden, mehr Strandbars und definitiv um einiges mehr an Touristen. Aber er ist immer noch traumhaft schön.

Nach einer entspannten Pause hier in Mea Nam fahren wir weiter Richtung Westen und Süden bis wir kurz nach dem Nathon Pier, dann nach links auf die 4172 ins Inselmittige abbiegen.

Nach ein paar Minuten sind wir am Fuße des Hin Lat Wasserfalls angekommen. Hier unten ist alles ruhig, es scheint kein riesen Wasserfall zu sein, der an einer Stelle tief abfällt. Wie wir feststellen handelt es sich von hier aus, um einen 30 Minütigen nicht allzu steilen Aufstieg, für den man aber festes Schuhwerk anhaben sollte.Hin Lat Wasserfall

Nun gut, wir checken erstmal unseren Ankunftsort. Hier gibt es ein Restaurant und einen schönen buddhistischen Tempel:

Wat Nam Tok Hin Lat

Ein kleiner Marktstand hält Fischfutter bereit. Da hier am Fuße des Wasserfalls auch eine Art Teich angelegt ist, bevor das Wasser in den Lipa Yai fließt, ergibt das Sinn.

Und Hundefutter in Plastiktütchen wird verkauft…Ok, das scheint hier eine Besonderheit zu sein, das wundert uns im ersten Moment ..später werden wir mehr wissen.

Wir kaufen Fischfutter und sind gespannt auf die Fische. Wer jetzt eine Vielfalt an ausgefallenen, asiatischen Fischen erwartet hat wird enttäuscht sein. Es handelt sich um Welse, kleine und auch riesen große.

So, das hat Spaß gebracht, weiter gehts über eine Brücke zum „Wanderweg“. Der Weg ist anfangs noch eindeutig, später fragt man sich, wo es denn nun überhaupt lang gehen soll.

Uns begegnen bedrohliche Schilder: Beware of the Dog! Und eine Krankenwagen-Zeichnung daneben. Dafür also das Hundefutter am Anfang kaufen?! Als Schutz vor dem Killerhund? Etwas mulmig wird uns schon. Doch umdrehen wollen wir nicht, mutig schreiten wir voran.

Es ist wunderbar tropisch, schwül  und es ist eine tolle Atmosphäre hier in der Gegend. Zwischendurch treten wir immer wieder an den Lauf des Wasserfalls heran. Hier und da auf der Strecke sind kleinere Badestellen, in denen man sich erfrischen kann.Hin Lat Wasserfall

Schlußendlich stellen wir fest, dass der Wasserfall ansich zu wenig Wasser hat. Nach Rücksprache mit einigen locals, erfahren wir auch, dass es sich eigentlich nur lohnt her zu kommen, wenn es vorher ordentlich geregnet hat.

Gut zu wissen.

Der Killerhund ist uns nicht begegnet.

 

 

Selber kochen auf Koh Samui? oder Die Tom Yum- Versuchsreihe!

Diesmal haben wir uns ein Resort mit Bungalow und eigener Küche rausgesucht.

Selber kochen in Thailand? Wer macht denn so was?

Die Gründe dafür sind die Tatsache, dass wir hier einen Monat wohnen und uns selbst ab und an im thailändisch Kochen ausprobieren wollen.

Als erstes Versuchs-Gericht haben wir uns die Tom Yum rausgesucht.  Diese Suppe, die wir eigentlich immer mit frischen Garnelen bestellen, ist bisher unser treuer Begleiter durch unsere Thailandreisen gewesen.

Auf unserer ersten Reise nach Thailand 2008 haben wir sie kennen und lieben gelernt und selbst in einer kurzen intensiven Durchfallphase 2009 in Thailand – in der ein paar Tage lang nur Reis gegessen wurde – wich sie nicht von uns und stand uns rettend zur Seite. „Tauch mit Deinem Löffel Reis kurz in mich ein und Du bist  wenigstens geschmacklich wieder auf Wolke 7.“

Was Du alles brauchst: tom yum, tom yam, Koriander, Zitronengras, Galgant, Keffir

Die Tom Yum findest Du hier in den kleineren und größeren Supermärkten in den verschiedensen Fertiggericht -Variationen. Auch die getrocknete Zutaten werden in abgepackten Sets verkauft.

Wir möchten sie uns frisch zubereiten und entdecken im „family mart“  kleine Frische- Sets im Gemüsekühlregal.

Dies besteht aus: Zitronengras, Galgant, Chilis, Limette  und Kaffir Limetten-Blätter

Dazu haben wir uns noch einen 5 Kilo Sack Reis gekauft. Der wird wohl reichen für einen Monat. Für 2 Personen haben wir eine Tasse Reis gewaschen und dann mit 2 Tassen Wasser und etwas Salz  ein paar Minuten gekocht und anschließend abgedeckt beiseite gestellt, bis der Reis fertig war. reisÜbrigens, heißer Tipp: alter Reis ist gesünder als frischer Reis.

Es kann losgehen. Dachten wir uns. Nach dem 1 . Versuch stellten wir fest, dass die Zutaten so nicht ausreichten.

Wir kauften noch: Fischsauce, Kokoszucker, Currypaste, Knoblauch, frischen Koriander, Öl, Tomaten

Als wir nach dem 2. Versuch nun wieder feststellten , dass noch etwas Entscheidendes geschmacklich fehlte, ersetzen wir einen Teil des Wassers ( Für 2 Personen haben wir ca. 6 Tassen Wasser genommen ) mit Hühnerbrühe. tom yum , curry paste, kokoszucker, fischsauceEt voilà, das war es. Geschafft!

Fertig ist die Tom Yum – Basis Suppe. Nun kann jeder noch hinzufügen was er so mag. Hier in Thailand sind das hauptsächlich Pilze und Garnelen sind natürlich die Krönung.

 

Hello Koh Samuuu….üüll ?!

Die ersten Tage auf Koh Samui

Wir sind in der Nähe von Lamai untergekommen, was bedeutet, dass die Strände hier….na, ein Reiseveranstalter würde wohl „naturbelassen“ schreiben.. aber nennen wir das Kind beim Namen: Die Strände sind voll Müll.

Kaum Jemand fühlt sich hier zuständig den Müll zu beseitigen. Man erklärt uns das Problem:  Das ist „public Area“! Nur wenige Strandbar- oder Anlagenbesitzer räumen freiwillig ein wenig beiseite. Andere warten bis Mitte Februar, dann ändert sich der Wind und das Meer würde den Müll wieder woanders hin tragen. Das ist auch eine Einstellung.

Aber wo soll der Müll denn hin? Hier und da werden an verschiedenen Ecken kleinere Müllberge einfach verbrannt.

Am Strandabschnitt unseres Resorts tat sich in den ersten Tagen unserer Ankunft gar nichts. Was sehr schade war, weil das Bewußtwerden der hier herrschenden Müllproblematik, sowohl der tägliche Anblick als auch die Tatsache nicht ins Meer gehen zu können, nicht nur uns bedrückte.  Und so wie es hier aussah, lag der Müll auch nicht erst seit ein paar Tagen rum.

Die Beschwerden schienen sich zu Häufen und nun sind täglich ein paar Arbeiter an dem Resort Strandabschnitt zu sehen, die aufräumen. Anfangs ein paar Männer für das „Grobe“ und nun ein paar Frauen, die die letzten Müllreste zusammenharkten und…ja… die Frage wohin damit?

Die Antwort siehst Du hier:

Man buddelt verteilt am Strand kleine Löcher, schiebt gemischte Müllhäufchen hinein, drückt ein wenig nach und deckt sie dann wieder mit Sand zu.

 

Der Strand direkt in Lamai ist „sauber“, dort scheint es offensichtlich anders zu laufen.Thailand Koh Samui Lamai
Von uns aus ist es zwar ein gutes Stück bis dorthin zu laufen – wir fahren lieber hin – aber in Anbetracht der aktuellen Lage hier vor Ort, nehmen wir den Weg gerne in Kauf. Wir sind ja noch 3 Wochen hier bis wir wieder weiter reisen, mal sehen was sich noch so tut.

 

 

Ankunft in Bangkok und weiter nach Koh Samui

Am 18.01.2019 war nun unsere Ankunft in Bangkok. Wir hatten einen relativ entspannten Flug und sind bequem angekommen. Die Passkontrolle ging fix und an der Taxischlange stand auch kein Mensch.

Unsere Taxifahrerin, war eine quirlige junge Frau, die drei Handys gleichzeitig bediente. Sie war ständig im Gespräch mit dem Handy rechts von Ihr, welches an der vorderen Windschutzscheibe befestigt war. Auf dem nächsten Handy, welches links von ihr, neben dem Lenkrad angebracht war, wurden unentwegt Whatsapp- Nachrichten gescrollt. Wofür das 3. Handy war, erschloss sich mir nicht, es war aber auch in Benutzung. Ankunft in Bangkok und weiter nach Koh Samui weiterlesen

Thailand – wir kommen!

Endlich wieder Thailand.
Wir waren zwar in den vergangenen Jahren noch 2x dort, hatten aber diese Male die Zeit „nur zum Urlaub machen“ genutzt.
Nun haben wir einen long stay geplant und zwar für 2 Monate. Da uns 2 Monate nun doch schon etwas länger vorkommen, dachten wir uns, da können wir doch auch mal wieder mit dem Bloggen anfangen. Nicht, dass uns langweilig wird…
Es hat sich viel verändert… in der virtuellen Welt und auch in Thailand.
Der König ist seit 2016 nicht mehr und an seiner Stelle regiert nun sein Sohn.

Aber zu Thailand kommen wir in späteren Posts, nun bedarf es erst mal der Vorbereitung für diesen Aufenthalt:
Die begann nach der Flugbuchung, mit dem Beantragen des Visums.
Online haben wir uns den Antrag der thailändischen Botschaft in Berlin ausgedruckt und fleißig ausgefüllt. Da vor Ort eine Adresse angegeben werden muss, haben wir auch vorab schon unser erstes Hotel in Bangkok gebucht, um die Adresse angeben zu können.
Weiterhin muss natürlich der Hin – und Rückflug gebucht sein und als Beleg mit eingereicht werden. Ein aktuelles biometrisches Foto darf nicht fehlen und 30,- Euro muss man mitbringen.

So haben wir es gemacht und konnten ein paar Tage später unseren Pass wieder abholen. Es hat alles geklappt wir freuen uns riesig auf Thailand!

8.Tag – Hallo Ko Tao!

Nach dem Aufstehen ist wieder packen angesagt. Lomprayah soll uns um 10.45 Uhr abholen. Wir packen unsere Sachen und checken aus, bezahlen das letzte Essen und setzen uns zum Frühstück hin. Dafür haben wir 15 Minuten Zeit. Aber der Pick-up-Service ist bereits da und uns bleiben gerade Mal 0 Minuten zum Frühstücken. Auf Lomprayah kann man sich echt verlassen.

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7.Tag – Big Buddah kann auch ein Abenteuer sein

Heute geht es zum Kletterwald im Dschungel. Das Du-Jane-ich-Tarzan-Gefühl soll rüber kommen. Auch ohne Lianen. Oder doch Indiana Jones? Dazu fehlt uns die Peitsche… Egal. Hauptsache es bringt Spaß und wir schwingen durch und über den Dschungel. Wir pflücken hier und da einige Kokosnüsse und sagen den Affen “Hallo“.

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