Mit der Fähre von Butterworth nach Penang

Ohne einen Ringgit in der Tasche machen wir uns auf den Weg zur Fähre. Vielleicht gibt es ja einen Geldautomaten (ATM) auf dem Weg dahin.

Zur Fähre nach Georgetown
Wir steigen mit Massen an Menschen einige Treppen auf und wieder ab. Gehen lange Gänge im Strom der Massen entlang, aber es gibt hier keine verdammte Möglichkeit zum Geldabheben.

Als wir einen Mitarbeiter sehen, fragen wir, wo es möglich ist Geld zu wechseln. Die Fahrt mit der Fähre kostet nur 1,20 Ringgit (ca. 0,30 Euro!) pro Person.

“Exchange“ mal anders
Der Mitarbeiter schleust uns an den Schlangen vorbei und sagt uns in einem hervorragenden Englisch, dass wir zur Wechselkasse gehen sollen, alles weitere werde dort geklärt. In die Fähre kommt man nur, wenn man passend in Münzen 1,20 RM hat. Uns bleibt nichts anderes übrig. Als wir an der “Wechsel-Kasse“ stehen zeigen wir dem Schaltermenschen 5 Euro und 100 Baht. Das Missverständnis, bzw. die Zweideutigkeit des „Geld wechselns“ wird jetzt deutlich. Erst erscheint er hilflos und schließt sich mit seinem Kollegen kurz. Wegschicken will er uns offensichtlich nicht. Hinter uns wird die Schlange der drängelnden und keine-Zeit-habenden-Menschen immer länger. Schließlich nimmt er die 100 Baht und wechselt sie uns 10 RM. Geschafft! Wir haben Kleingeld für die Fähre.

Auf die Fähre schaffen wir es nicht beim ersten Anlauf. Wir passieren das Drehkreuz und warten mit einer Menschenmenge darauf, dass das Tor zur Fähre geöffnet wird. Ca. 30 Meter stehen wir vom Tor entfernt. Es geht mit lautem Krachen auf und die Massen drängen auf die Fähre. Etwa 20 Meter später, geht das Tor zu und wir müssen auf die nächste Fähre warten. Wir sind aber guter Dinge, denn jetzt sind wir nah genug am Tor um auf die nächste Fähre zu kommen.

Rein in die Fähre
Das Tor geht nach etwa 10 Minuten wieder auf, die Massen schieben uns wie zuvor weiter und mit auf die Fähre. Im Bauch der Fähre gibt es längs verlaufend drei Bereiche. Die Mitte, etwa zwei Drittel des Rumpfes, ist für Fußgänger und Radfahrer bestimmt. Es sind Sitzbänke angeordnet. Links und rechts davon sind die Bereiche für Autos. Im mittleren Bereich nehmen wir Platz und lassen uns in etwa 20 Minuten nach Georgetown auf Penang treiben. Neben und vor uns sitzen einige Teenager, die voll aufgestylt sind. Hüte und Hosen, Haare und Schuhe sind grell und in keiner Weise aufeinander abgestimmt. Das ist konsequent bis ins letzte Detail durchgezogen. Einige Frauen mit Kopftüchern, einige in Miniröcken. Das Volk ist bunt gemischt. Tafeln und Hinweise können wir teilweise verstehen bzw. die Botschaften darauf erahnen. Man fühlt sich nicht ganz fremd.

Raus aus der Fähre
Von Bord gehen wir wieder mit den Rucksäcken auf dem Rücken in Georgetown. Wir laufen wieder in einer Schlange Menschen Wege entlang, bis es sich endlich unten auflöst. Endlich Verkaufsstände! An einem Stand kaufen wir ein Wasser für 1 RM und trinken es auch sofort aus. Das tut gut!

Auf zum Hotel!

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