Ni Hao Capo Verde

Raus aus dem Zimmer, rein in die Stadt. Jetzt erforschen wir den Ort. Aber zuerst müssen wir uns mit dem Wichtigsten ausstatten: Wasser.

Auf den Kap Verden ist das Leitungswasser kein Trinkwasser. Daher werden wir einige Flaschen Trinkwasser besorgen. Nur wo? Einen Supermarkt hatten wir auf dem Weg zwischen Flughafen und Hotel nicht gesehen. Zu Not wird es die Tankstelle am Ortseingang. Wir fragen an der Rezeption nach einem Mercado.

„Go to the chinese there.“

Der Chinese an der anderen Seite ist ein Supermarkt. Unscheinbar versteckt und für den ortsfremden Touristen fast unscheinbar. Wir gehen über die kleine Straße und werden von einem chinesischen Mondgesicht auf portugiesisch begrüßt. Der Laden ist schmal aber dafür tief und es ist alles drin, was man braucht, um sie für den täglichen Bedarf auszustatten. Wir gehen zum Wasser und kaufen uns erstmal zwei Flaschen Mineralwasser mit Kohlensäure: Agua com gas.

Wir bezahlen pro Liter 80 CVE. Außerdem kaufen wir uns Salzkräcker.

Ausgestattet mit Wasser und Knabberzeug geht es auf Entdeckungsreise. Erstes Ziel Praia de Estoril.

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Souvenirs. No Stress.

Von der Rua dos Emigrantes biegen wir in die Avenida 5 de Julho ab. Diese Straße führt direkt zum Strand. Links von uns sind in einem Gebäude mehrere Souvenirläden untergebracht. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir angesprochen werden.

„Hello. Where you from?“
„Germany.“
„Ohh… Alles klar? Alles gut?“

Wir müssen schmunzeln. Der Verkäufer lässt uns vorbei ziehen, ohne uns weiter aufzuhalten. Er gibt uns noch

„Come later. Only looking. No Stress.“

No Stress. Das ist auch für uns heute angesagt. Wir steuern den Strand an und vor uns  tut sich ein menschenleerer Strand auf. Einige Boote liegen im Trocknen. Ein Wind weht uns um die Nase, der die Temperatur sehr angenehm  werden lässt. Einige Bars liegen auf unserem Weg, wir lassen sie jedoch stehen und suchen uns einen Platz in den Dünen, an dem wir ganz alleine sind – und wir finden ihn.

In voller Montur lassen wir uns in den Sand fallen. Wir sind hundemüde. Ab und an laufen ein paar wenige Menschen den Strand entlang. Als ich einmal hoch gucke, ist da Beißer mit seiner Trulla grad vorbei gekommen. Tja, Boa Vista ist klein.

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