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Rein Ins Quirlige Stadttreiben

Langsam kehrt Ruhe ein in das Anfangschaos.  Ja, aller Anfang ist schwer..oder wie heißt es so schön?!

Möchte man von uns aus in die Stadt, kann man mit dem Bus fahren oder mit der Fähre. Mit der Fähre ist natürlich wunderschön, nur von unserem Pier aus, dann doch nur zu sehr eingeschränkten Uhrzeiten.

Also laufen wir runter zur Promenade, vorbei an unglaublich vielen Apotheken und steigen in den Bus Nr.8. Heute wollen wir uns ein wenig von der Stadt anschauen.

Saat Kulesi : Uhrenturm auf dem Konak-Platz

Wir beginnen wieder am Konak-Pier mit einem Cappuccino am Wasser

und laufen dann rüber zu dem Uhrturm ( Saat Kulesi) auf dem Konakplatz.

Das Wahrzeichen von Izmir!

Die Uhr war übrigens ein Geschenk Kaiser Wilhelm II,

um den deutschen Einfluß damals auszubauen.

Auf dem Platz wimmelt es nur so von Tauben, Kinder haben ihren Spaß

und alte Frauen verkaufen Körner zum verfüttern.

Kleine Konak-Moschee

Gleich daneben steht die kleine Konak-Moschee,

die wirklich winzig in dieser Umgebung erscheint.

Sie ist sehr schön mit Fliesen aus Kütahya verziert.

Von hier aus kann man gemütlich weiter ins Innere der Stadt bummeln,

denn hier beginnt auch gleich Kemeralti – das Marktviertel!

Kleinere, bunte, alte Häuser säumen die Straße – in jedem ein anderer Laden, es ist proppe voll und laut.

Je weiter man rein läuft, desto unübersichtlicher wird es, da man sich in lauter Nebenstraßen verliert, die alle mit interessanten Läden oder verspielten Cafés locken.

Das Marktviertel - Kemeralti

Das Wetter ist immer noch warm und sonnig. Geschafft vom vielen Laufen geht es zurück in unsere Wohnung.

Heute Abend sind wir wieder bei Tante Fatma zum Essen eingeladen. Ein reich gedeckter Tisch empfängt uns. Besonders lecker finde ich, wie sie den Salat anmacht. Sie nimmt als Dressing: Zitronensaft, Granatapfel-Sirup und Olivenöl!  Mmmmmh lecker!

Die Hochschwangere Nichte Der Eigentümerin

Heute beim Frühstück klingelte es. Die hochschwangere Nichte der Eigentümerin, die schauen wollte, was ich an der Wohnung zu beanstanden habe.

Es gibt hier eine Menge Möbel in der Wohnung, die nach Reparatur oder Müll schreien.
Stühle sind zwar – mehr als genug – in der Wohnung ca. 15 Stück. Aber glaubt mir, da möchte sich keiner mehr raufsetzen!!
Ich will nicht wissen, was alles auf den Sitzpolstern verschüttet wurde, oder wie oft sie wohl mit dreckigen Schuhen, als Leiter benutzt wurden. Davon abgesehen, dass der Stoff hier und da zerschlissen ist.
Die 2 Plastikstühle auf dem Balkon haben auch schon bessere Zeiten gesehen. Heute hat man Angst sich draufzusetzen, da sie jeden Moment zusammenbrechen könnten.

Der Couchtisch wurde mit Teppichkleber gestützt und droht bei der kleinsten Belastung in sich zusammen zu klappen. Aber genug davon… dies sind nur ein paar Kleinigkeiten der Mängelliste.
Der Vormieter muß ein Penner gewesen sein. Die Hochschwangere Nichte Der Eigentümerin weiterlesen