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Unsere große Sri Lanka Tour mit einem Tuk Tuk – Teil 2

Am Koggalla See entlang fahren wir zu den Fischerdörfern. Sunil, unser Fahrer, lebt hier seit seiner Geburt. Jeder, der uns auf dem Weg begegnet, grüßt Sunil. Alle mit strahlenden Augen und breitem lächeln, das teilweise schöne Elfenbein farbene Zähne zum Vorschein bringt, aber auch Ruinen zeigt. Die Engländer haben hier, so scheint es, ihre Spuren hinterlassen.

Als erstes machen wir halt beim „Fisherman“.
Er hat in seinem Garten in Stein gehauene Wannen, in denen Krebse, Langusten, Garnelen und anderes Seegetier darauf wartet, auf den Tischen der Hotels zu landen: ausschließlich Hotels seien die Käufer. Die Landbevölkerung ernähre sich eher vom Dried Fish, also getrocknetem Fisch. Krustentiere aus dem See gäbe es nur bei besonderen Anlässen, wie Sunil versichert.

Wir fragen nach dem Preis für die Riesengarnelen, King Prawns, und bekommen riesige Augen, als wir 1500 Rupien, knapp 10 Euro, für das Kilo hören. Das sind ca. 50 bis 60 Garnelen.
Im Hotel kosten 10 Garnelen 650 Rupien verzehrfertig zubereitet.

Zum Vergleich: Ein Koch hat hier einen Tagessatz von 100 Rupien. Der Koch muss 2 Wochen für ein Kilo Garnelen arbeiten, der Besucher Sri Lankas freut sich trotzdem über die billigen King Prawns…

Alleine hier werden die Verhältnisse und Verdienstgefälle sehr deutlich.

Unsere große Sri Lanka Tour mit einem Tuk Tuk – Teil 1

Wir haben mit unserem Tuk Tuk Fahrer am Vortrag eine Tagestour vereinbart, damit wir mehr von der Umgebung abseits der Touristenpfade sehen und erleben können. Was wir auf der Tour gesehen haben und wer uns alles begegnet ist, könnt ihr hier lesen.

Aller Anfang ist schwer:
Um 10 Uhr nach dem Frühstück sind wir gut ausgerüstet mit Kameras und Wasser in den Tuk Tuk eingestiegen. Es ging mitten in den Urwald und direkt zum Koggalla See. Der ist so wundeschön, dass wir uns eine Bootsfahrt vorstellen können, doch eine Nicht-typisch- touristische Bootsfahrt zu arrangieren..mmh.. schwierig. An der Ersten Anlagestelle wo unser Fahrer Sunil stoppt warteten schon die typischen Abschlepper: breites Grinsen unter der Nase, Dollarzeichen in den Augen und das Rascheln der Rupie in den Ohren. Zu allem Überfluss war die Anlegestelle an einem Herbals and Spiece Garden – da sollte man sofort misstrauisch sein.

Als die Schmalzlocke dann noch den Preis für die Fahrt nennt, ist klar: er denkt wir sind doof wie ein Toastbrot und er ist Einsteins würdiger Nachfolger. 4500 Rupien soll der Spaß kosten: ca. 30 Euro. Obwohl uns klar ist, auch ohne ein Wort miteinander zu wechseln, dass wie die Fahrt nie machen werden, spielen das Spiel mit: Wir handeln. Wir sagen nur, es ist zu teurer und schon liegt der Preis bei 4000 Rupien. Wir sagen, dass eine Stunde viel zu kurz ist. Plötzlich wird die ganze Sache verlängert und der Preis sinkt auf auf 3500 Rupien!

Danach ist und trotzdem klar: Es ist zu teurer. Als wir den sinnlosen Handel abbrechen, bekommen wir zur hören, dass wir Freunde des Hauses seien und man mit uns die Fahrt für 2500 Rupien anbieten möchte. Das scheint wohl der echte Preis zu sein. Wirklich? Eher nein. Absolut nein!

Wir lehnen dankend ab und gehen wieder zurück zum Tuk Tuk. Im Tuk Tuk sagen wir zu unserem Fahrer, das wir nicht an solchen touristischen Attraktionen interessiert sind. Er versteht und grinst etwas verschmitzt. Er hat verstanden und jetzt kann die Tour richtig los gehen.

Die Früchte des singalesischen Paradieses

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Nach dem tollen Frühstück im Garten, haben wir uns ein Tuk-Tuk genommen und ab ging es zum Einkaufen. Ein paar Früchte zur Mittagszeit wären nicht schlecht. So werden wir von unserem Tuk-Tuk-Fahrer zu Ständen gefahren, wo er auch selbst einkauft.

Welche Früchte wir hier auf Sri Lanka gekauft haben?

Rosenäpfel: sehen aus wie rosarote Birnen und schmecken frisch fruchtig nach einem Gemisch aus Melone und Apfel.

Passionsfrüchte: mit einem Löffel löffelt man das glibberige, süß-saure Fruchtfleisch heraus.

Soursop: auf Deutsch wird die stachelige Frucht auch Sauersack genannt. Man pflückt die Frucht und lässt sie einige Tage liegen, bis sie weich wird. Sie erinnert an den Geschmack von fruchtigem Kaugummi.

Papaya: Hier ist sie nahezu kernlos und wird mit Limettensaft beträufelt.

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