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Von Lang Suan über Ranong nach Koh Payam

Von Lang Suan über Ranong nach Koh Payam

Matin und seine Frau zaubern uns jeden Morgen einen kostenfreien Überraschungsfrühstücksteller, mit typischen Kleinigkeiten, Früchten oder einer Khao Tom, einer thailändischen Reissuppe.

Heute ist unser Abreisetag und Matin hat uns einen privaten Fahrer organisiert, der uns um 8.30 Uhr abholt und nach ca. 2 Stunden in Ranong – auf der anderen Seite Thailands – am Pier wieder absetzt.
Wir zahlen ihm 2.200 Baht dafür, das sind heute ca. 60 Euro.

Matin hatte uns zwar auch angeboten, uns wieder am Bahnhof in Lang Suan abzusetzen, dann wären wir von dort mit einem Bus nach Ranong gefahren. Da hätten wir zwar etwas weniger als die Hälfte bezahlt, wären aber auch um einiges länger unterwegs gewesen. Nach der ungeplanten langen Anreise hierher zu Matin, gönnen wir uns das heute mit einem privaten Fahrer schnell nach Ranong zu kommen.

Die Fahrt war sehr gemütlich bis nach Ranong. Kurz vorm Pier, als wir mit dem Wagen standen um abzubiegen, fuhr uns noch eine Mopedfahrerin, die beim Fahren offensichtlich leider anderweitig beschäftigt war, hinten rein. Gott sei Dank wurde sie nicht verletzt, nur unser Fahrer war völlig verunsichert und zitterte die ganze Zeit, wir hoffen, dass ihm keine Schuld gegeben wird. Krankenwagen, Polizei usw. waren super schnell vor Ort.

Von Ranong nach Koh Payam

Am Pier zahlen wir 350 Baht für das Speedboot. Wir sind über das einsteigende Publikum schwer irritiert. Hauptsächlich Mega-Tussen mit ihren Schnösel-Heinis gehen an Bord. Nach Koh Payam???
Wir hatten von einer noch eher ursprünglichen, natürlichen Insel gelesen. Keine Autos. Mit nur abends Strom und wenig, sehr entspanntem Tourismus. Eine Insel für Menschen, die nicht viel brauchen im Urlaub.

Auf Koh Payam angekommen, verschwanden dann unsere Fragezeichen, hier trennte sich die Spreu vom Weizen. Fragt sich nur wer was ist …Muuuahhahhahaaa. Die Tussen/Schnösel-Fraktion , bleibt nur zum Umsteigen am Koh Payam Pier, um mit einem anderen Boot weiterzufahren. Wer weiß wo hin….. wir wollen nicht mit.
Wir steuern erstmal das nächstbeste Restaurant am Pier an, da wir schon hungrig sind und bekommen unsere schlechteste Tom Yum Gung Suppe, die wir bisher in Thailand gegessen haben. Hauptsache was im Magen. Weiter geht’s zu den Motoradtaxifahrern, die alle am Pier bereitstehen.
Ob das gut geht, mit unseren fetten Rucksäcken? Jeder Fahrer schnappt sich einen unserer großen Rucksäcke und klemmt sie sich zwischen die Beine und wir sitzen mit unseren Daypack-Rucksäcken hinten drauf. Etwas wackelig geht es auf schmalen, löchrigen Wegen auf und ab zum Ao Yai Strand, im Süden der Insel.

Wege auf Koh Payam
Wege auf Koh Payam

Bei Gegenverkehr muss man schon mal vom Weg seitwärts runter fahren, da die Wege auf Koh Payam doch sehr schmal sind.
Die Motoradtaxifahrt dauert ca. 15 Minuten und kostet 80,- Baht pro Person.
Angekommen beziehen wir unseren Bungalow ohne Klimaanlage. Es gibt hier auch keine mit Klimaanlage. Eigentlich logisch.
Einige Inselbewohner, haben allerdings Klimaanlagen in ihren „Häuschen“ und verstehen die Touristen nicht, die hier herkommen, um das nicht zu haben. Aber das ist eine andere Geschichte.

Vorbereitung Kap Verde

Dieses Jahr geht es auf die Kap Verden. Da die Entscheidung relativ kurzfristig gefallen ist, verläuft die Planung auch entsprechend aber wir sind guter Dinge. Wir freuen uns die, für uns neue, kreolische Kultur kennenzulernen, mit den typischen Essgewohnheiten und Gepflogenheiten.

Den Hin- und Rückflug haben wir bereits gebucht. Einen Abend lang haben wir lange nach günstigen Flügen recherchiert*. Das Ergebnis: Der Hinflug kostet uns zum Beispiel zu Zweit gesamt 368 Euro. Ich denke das ist ein guter Preis hinsichtlich der Kurzfristigkeit. 30 Euro davon hätte man noch sparen können, wenn einem egal ist welche Sitzplätze man dann am Tag des Abfluges bekommt – wo man dann sitzt und ob man dann noch nebeneinander Sitze bekommt. Auf Grund der Vorausschau und nur noch wenigen freien Sitzplätzen nebeneinander, haben wir uns zum reservieren entschieden. Wir landen auf der Insel Boa Vista und fliegen zurück von der Insel Sal aus. Wo es uns in der Zeit dazwischen hinverschlägt, wissen wir noch nicht. Ein Fährverkehr zwischen den Inseln besteht zwar (nicht zwischen Allen Inseln) aber nicht täglich und überhaupt auch sowieso nicht unbedingt. So werden wir wohl auf den Flugverkehr zwischen den Inseln umsteigen.

Was Reiseführer angeht waren wir mit der bestehenden Auswahl etwas unzufrieden, nun haben wir uns trotzdem entsprechende Literatur besorgt und lesen uns ein. Uns fällt beim Lesen auf, dass die Art, wie über die Kap Verden geschrieben wird, insgesamt nicht gerade freudig ist. So dass wir ein missmutiges Gefühl bekamen und ins Grübeln kamen, ob es das Richtige Reiseziel für uns ist. Nun, wir haben uns entschieden, dass wir unsere eigene Erfahrungen auf den Kapverdischen Inseln machen wollen und hoffen Besseres berichten zu können. Wir lassen uns überraschen.

 

3.Tag – Auf nach Prachuap Khiri Khan… oder doch nicht?

Heute wollen wir mit dem Zug von Bangkok nach Prachuap Khiri Khan. Unser Zug startet um 13:00 Uhr und soll pünktlich um 18:35 Uhr ankommen. Am Hauptbahnhof Hua Lamphong in Bangkok essen wir noch, im Food Court vor der Zugfahrt, eine Suppe. Dafür läuft man an den Ständen entlang, sucht sich das aus, was man essen möchte und kauft dann, am Eingang im entsprechenden Wert, Coupons. Ich entscheide mich für eine große Nudelsuppe mit Gemüse und vielen frischen Kräutern für 40 Baht (ca. 1.Euro). Da wir früher am Bahnhof sind, haben wir Zeit, unseren Zug und unsere Sitzplätze in der 2. Klasse zu suchen.
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