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Selber kochen auf Koh Samui? oder Die Tom Yum- Versuchsreihe!

Diesmal haben wir uns ein Resort mit Bungalow und eigener Küche rausgesucht.

Selber kochen in Thailand? Wer macht denn so was?

Die Gründe dafür sind die Tatsache, dass wir hier einen Monat wohnen und uns selbst ab und an im thailändisch Kochen ausprobieren wollen.

Als erstes Versuchs-Gericht haben wir uns die Tom Yum rausgesucht.  Diese Suppe, die wir eigentlich immer mit frischen Garnelen bestellen, ist bisher unser treuer Begleiter durch unsere Thailandreisen gewesen.

Auf unserer ersten Reise nach Thailand 2008 haben wir sie kennen und lieben gelernt und selbst in einer kurzen intensiven Durchfallphase 2009 in Thailand – in der ein paar Tage lang nur Reis gegessen wurde – wich sie nicht von uns und stand uns rettend zur Seite. „Tauch mit Deinem Löffel Reis kurz in mich ein und Du bist  wenigstens geschmacklich wieder auf Wolke 7.“ Selber kochen auf Koh Samui? oder Die Tom Yum- Versuchsreihe! weiterlesen

Die Zauberwirkung von Coca Cola auf die Einheimischen

Nach der langen erlebnisreichen Fahrt tuckern wir entlang an saftigen Teeplantagen, zurück in Richtung Habaraduwa.
Wir sind hungrig und sagen Sunil wir möchten ihn zum Essen einladen und er soll an einem Restaurant halten, wo Einheimische und weniger Touristen essen.
Er ist doch etwas ratlos und muss eine Weile überlegen, was auch verständlich ist, denn er „geht“ eigentlich nie Essen. Doch schließlich halten wir an einem kleinen, schäbig wirkenden Laden namens „beach view“ obwohl man kein Meer sondern nur die staubige Straße sah. Wir ließen uns erschöpft aber glücklich an einem dreckigen Tisch, neben einem Ventilator, nieder. Der Laden liegt ca. 240 Meter östlich vom Bahnhof Habaraduwa, am CGHW Highway.

Sunil ist sehr bescheiden und möchte eigentlich gar nichts bestellen – nur eine Coca Cola. Wir bestellen einfach verschiedene Sachen von der Karte und Gerichte, die nicht auf der Karte stehen und drei Cola. Verschiedene Currys, verschiedenes Gemüse, Fleisch und Fisch und nun langt auch Sunil zu – hauptsächlich bei den Fritten.

Wir werden müde vom Essen, nur Sunil ist völlig aufgedreht nach seiner Cola, die bei ihm mächtige Wirkung zeigt. Wir unterhalten uns über Koffein, darüber wußte er noch nichts und er war sehr beeindruckt. Offensichtlich erklärte das endlich für ihn Einiges.

Er erzählt uns im Gegenzug eine Menge über Sri Lanka – er verfügt über ein breites Wissen was sein Land und seine Bevölkerung angeht. Dann erzählte er seine Lebensgeschichte – wie er mit viel Glück den Tsunami überlebt hatte, wobei er mit einem gebrochenen Arm, der nicht mehr richtig zusammengewachsen ist, davon gekommen ist.. und dem Glück seiner Familie, da ihr Häuschen etwas erhöht in der Region um den Koggalla-See liegt.
Wegen des Armes darf er seiner vorigen Tätigkeit: Chauffeur in „richtigen“ Autos, für „feinere Touristen/Geschäftsleute“ nicht mehr nachkommen und darf nur noch Tuk-Tuks fahren. Uns wird klar woher seine Intelligenz kommt und wieso er so anders als die anderen Tuk-Tuk-Fahrer wirkt.