Auf dem Steg in Santa Maria

Am Strand von Santa Maria – sind wir auf Mallorca oder was?

Nach einem recht übersichtlichen Frühstück, mit miesem Kaffee brechen wir auf, um uns die Umgebung anzuschauen.
Wir laufen Richtung Westen, da wir uns schon eh fast am äußersten Zipfel der Insel Sal befinden. Die Straße endet und wir laufen weiter durch den Sand über den Strand bis zur Südwest-Spitze Sals. Die Sonne scheint und der Wind pustet kräftig. Wir bleiben hier eine Weile und genießen die Sicht auf das Meer, wie die verschiedenen Strömungen zusammen laufen und die Wellen ineinander brechen. Der Strand ist hier sehr breit und man ist von den Hotels weit genug entfernt um seine Ruhe zu haben.

Wir beschließen den Strand entlang Richtung Osten bis nach Santa Maria zu wandern. Doch mit den ersten Hotels verändert sich das Bild und die Atmosphäre gewaltig. Ein All-In Hotel neben dem anderen, der Strand voll von reservierten Liegen und lauter Musik. Sind wir auf Mallorca oder was?
Schwitzende Sonnenbrand-Touristen nehmen hinter den Liegen an Tanz-Sportprogrammen teil. Die Musik dröhnt und vermischt sich mit der Beschallung des 30 m daneben liegenden Animation-Programmes. Junge Mädels die sich an die Animateure schmeißen. Alte Säcke die die jungen Animateurinnen ansabbern.

Wir laufen schneller weiter um dem zu entfliehen, doch bis in den Ort hinein ändert sich diese Strandbild leider nicht mehr. Lediglich ein paar Surf- und Kite-Schulen liegen dazwischen am Strand.
Der Strand wird von einem langen breiten Holzsteg unterbrochen der weit ins Meer hinein geht. Der alte Hafenkai. Davor liegt das historische Waagehaus, gut restauriert.
Auf dem Holzsteg ist viel los. Die Fischer sind frisch zurück und ihr Fisch wird auf dem Steg zum Verkauf vorbereitet. Ein buntes Treiben in geschäftiger und gleichzeitig gelassener Atmosphäre.

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