Roti Canai in Malaysia

Nach vielen neuen Gerichten und Geschmäckern die uns bisher in Malaysia begegnet sind, ist mir der liebste Zwischendurch-Snack  „Roti Canai“ geworden.

Hier in Malaysia wird er oft zum Frühstück gegessen. Man zupft sich ein Stück ab und tunkt es in eine Currysauce, die meist dazu gereicht wird. An den verschiedenen Ständen varriiert die Currysauce und auch der Geschmack des Roti Canai etwas. Manche backen z.B. noch ein Ei mit rein.

Woraus ein Roti Canai besteht und wie er gemacht wird:

Die Zutaten bestehen aus Mehl und Wasser in einem Verhältnis von 2:1.

(Manche ersetzen auch ein Teil des Wassers mit etwas Milch.) Es wird mit Salz und Zucker gewürzt.

Der Teig soll geschmeidig sein, also die Flüssigkeit nach und nach Zugeben.

Lieber langsam und weniger, dann nach Bedarf – falls der Teig noch zu trocken ist – etwas mehr Flüssigkeit hinzugeben.

Gut kneten und dann kleine Bällchen formen, die man mit Ghee / Butter einschmiert und beiseite stellt.

Dann ruht der Teig ein paar Stunden, ein anderer Verkäufer meinte: über Nacht liegen lassen.

Ja und dann folgt die Kunst den Teig SEHR dünn auseinanderzuziehen. Möglichst rund und immer weiter auseinanderziehen.

Mit Ghee / Butter besprenkeln (Variante: noch ein Ei zerschlagen und darauf verteilen).

Die Ränder nach innen Falten, wieder mit Ghee / Butter besprenkeln und wieder Falten, bis man ein Rechteck ca. 20 cm. hat.

Eine Pfanne erhitzen und den Roti wieder in Ghee / Butter goldbraun von beiden Seiten backen.

Das war es schon :-)