08.12.09 – Mit Ben In Thonburi

Eine weitere schlaflose Nacht, keiner weiß warum und heute dann richtig kaputt. Erdal hingegen schnarcht seelig, die ganz Nacht lang, neben mir.
Nach dem Frühstück holen wir im Carrefour die T-shirts ab, die wir gestern bestellt haben: 4 grüne mit dem Aufdruck „thai-team.com“ – als Weihnachtsgeschenk 😉 für Thomas und Evren, die heute in Bangkok ankommen.
Zurück im Hotel, sind die beiden auch schon startklar für unser heutiges Programm.
Wir rufen Ben an und verabreden uns am Pier an der Skytrain Station: Saphan Taksin.

Als wir dort ankommen ist Ben auch schon da. Ein sehr netter junger Mann, der nun schon seit 16 Monaten in Thailand lebt und uns heute Bangkok, jenseits der Touristen-Trampel-Pfade zeigen möchte. Mit der Fähre setzen wir über auf die andere Seite des „Menam Chao Phraya“ und von dort geht es weiter mit dem Taxi zum Wat Singha. Hier haben wir viele Fotos (klicke hier) und auch Filmszenen gedreht.
Eine beeindruckende Tempelanlage mit chinesischem Einfluss , weit ab von Touristen- Wegen. Ein hoher schmaler Tempelteil zieht unsere Aufmerksamkeit auf uns, aber diesen sollten wir nicht fotografieren, da dort die Toten verbrannt werden. Zu diesem Wat Singha könnte man auch mit einem Zug fahren. Nicht vom Hauptbahnhof „Hua Lamphong“, sondern von „Thonburi“(der alte Hauptbahnhof Bangkoks, auf der anderen Flussseite) aus.
Wir laufen aus der Tempelanlage raus, über die Gleise wieder auf die Straße.. nach ein paar Metern kommen wir an einem Schulgelände vorbei.
Auf der Mauer, die die Schule abgrenzt sind verschiedene Bilder gemalt, die die Moral der Schüler aufrecht erhalten sollen. Viele Bilder z.B. zeigen den „bösen“ Alkohol. Ein Foto gibt es ebenfalls hierzu. Wir halten einen Bus an und es geht weiter, wenn man aussteigen möchte drückt man einen Klingel-Knopf. Über dem Fahrer sind drei Lampen angebracht( mit bemalten Plastikbechern abgedeckt), die je nach Busaktion in verschiedenen Farben blinken: Beim Stoppen, wieder Losfahren und Klingeln. Um die Fahrt zu bezahlen, halten wir Kleingeld bereit, denn ein junges Mädchen kommt zu jedem zugestiegenen Fahrgast und kassiert.

Nach dem Ausstieg laufen wir entlang an einem Klong, wo wir eine Runde Fische füttern und anschließend über eine Brücke zum „Wat Nimanoradee“ weiter. Hier haben Erdal und ich unter anderem das Orakel befragt. Man schüttelt ein Gefäß mit Stäbchen, solange, bis eines heraus fällt. Auf jedem Stäbchen sind Zeichen und eine Nummer geschrieben. Danach schmeißt man zwei Steine, je nachdem wie sie fallen bedeutet es , ob Dein Orakel zutrifft oder doch nicht. Landen beide Steine auf der gleichen Seite: nein, landen sie auf unterschiedlichen Seiten: ja! Man hat drei versuche.


Ich habe das Stäbchen Nr. 16. Und Erdal? Erdal auch! Was es genau bedeutet konnte ich mir nicht alles merken, aber es war etwas sehr positives 😉 Bens Freundin Juicies, die wir später noch trafen, war so nett es uns zu übersetzen.
Von hier aus sind wir zu Fuß weiter marschiert, an Märkten vorbei und schließlich mit einem Pickup das letzte Stück zu einem super leckerem Straßen-Restaurant. Hunger! Hier gibt es typisches Essen aus der Region Isaan. Schweinefleisch in allen Variationen. Zu uns setzte sich noch ein andere Thailänderin: Gank, die etwas deutsch konnte, da sie einen deutschen Mann hatte und in Bamberg lebt. Sie war leider eine ziemliche Quasselstrippe. Bei leckerem Essen blieben wir bis spät nachts hängen, bestellen immer wieder was neues nach, trinken Bierchen und lernen noch Bens liebe Freundin Juicie kennen, die nach ihrer Arbeit noch zu uns stößt. Tot müde aber satt und zufrieden fahren wir mit dem Taxi zurück ins Hotel.

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